Steigung

Bei metrischen Gewinden bezeichnet die Steigung den Weg, der bei einer Umdrehung zurückgelegt wird. Das entspricht dem Abstand zwischen 2 Gewindespitzen in mm (früher auch als Ganghöhe bezeichnet).

Bei Feingewinden ist eben diese Steigung ein Großer unterschied und wird auch zur Unterscheidung als Kennzeichen genutzt. Feingewinde besitzen eine höhere Belastbarkeit als Regelgewinde, auch dank ihres größeren Kerndurchmessers. Zusätzlich ist auch die Selbsthemmung besser als bei Regelgewinden, da eine geringere Steigung vorhanden ist. Im Folgenden eine Tabelle die Steigung und Kernloch vom Regelgewinde mit denen des Feingewindes vergleicht

 

 

  Regelgewinde  Feingewinde
 Gewinde Steigung in mm  Kernloch in mm  Steigung in mm Kernloch in mm
M6 1 5 0,75 5,2
M8 1,25 6,8 0,75 7,2
       1 7
 M10 1,5 8,5  0,75 9,2
       1 9
      1,5 8,8
 M12  1,75 10,2 1 11
      1,25 10,8
      1,5 10,5
 M16  2 14 1 15
      1,5 14,5
 M20  2,5  17,5 1 19
      1,5 18,5
      2 18
 M24  3 21 1 23
      1,5 22,5
       2 22
 M30 3,5 26,5 1  29
      1,5  28,5
      2  28

 

 Wie man sieht, ist die Steigung bei metrischen Schrauben auch ein Stück weit vom Durchmesser abhängig. Bei Feingewindeschrauben hingegen wird das Gewinde auf eine bestimmte Steigung gebracht. Daher sind hier auch Steigungen über 2 eine Seltenheit. Steigungen mit höheren Werten hängen zumeist mit Zollgewinden zusammen. Hier wird allerdings die Anzahl von Gewindegängen auf einer Strecke von 1 Zoll.

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